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Von Deutschland muss Frieden ausgehen

IPPNW-Konferenz "Unser Rezept für Frieden: Prävention", 2.-4. Oktober 2015

IPPNW-Friedenskonferenz vom 2.-4.10.2015 in Frankfurt, Foto: IPPNW

04.10.2015 In einer Abschlusserklärung zur IPPNW-Konferenz "Unser Rezept für Frieden: Prävention" mit knapp 200 KonferenzteilnehmerInnen forderte die ärztliche Friedensorganisation von der Bundesregierung, gewaltlosen Konfliktlösungen endlich Vorrang einzuräumen vor militärischer Konfliktbearbeitung. Während für den "Aktionsplan Zivile Krisenprävention" jährlich etwa 35 Millionen Euro im Haushalt eingeplant sind, stehen für den "Verteidigungsetat" rund 35 Milliarden Euro zur Verfügung  - mit steigender Tendenz. Militärinterventionen und Waffenlieferungen haben in den vergangenen Jahren nicht zu mehr Frieden beigetragen, sondern millionenfaches Leid angerichtet, Menschenrechte verletzt, Terror gefördert und Millionen Menschen in die Flucht getrieben. Die ärztliche Friedensorganisation fordert: Von Deutschland muss Frieden ausgehen.

lesen ...Abschlusserklärung zur Friedenskonferenz (pdf-Datei)

Einladung von Susanne Grabenhorst

Friedenskonferenz vom 2. bis 4. Oktober 2015 in Frankfurt


Liebe Friedensfreundinnen und -freunde,
sehr geehrte Damen und Herren,

wir sind sehr besorgt über den wachsenden Unfrieden in der Welt - nicht nur über das Blutvergießen im Mittleren und Nahen Osten, sondern auch über das Aufflammen der  Ost-West-Konfrontation und über den Krieg in der Ukraine. Angesichts der langen Liste gewaltsamer Auseinandersetzungen stellt sich die Frage: Was können wir tun?

Die IPPNW-Konferenz „Unser Rezept für Frieden: Prävention“ sucht Antworten und will unterschiedliche Erfahrungen ziviler Konfliktbearbeitung als „Best Practice“, als Erfolgsmethode, präsentieren. Seit langem leisten Friedensbewegung und Friedens- und Konfliktforschung praktische Beiträge für eine auf Prävention angelegte Friedenskultur: Friedenslogik statt Kriegslogik!

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