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Ärzte Zeitung, 23.09.2008

In Kenias Slums wächst die Gewalt mit Kleinwaffen

Weltweit gibt es rund 600 Millionen Kleinwaffen. Die Folgen - insbesondere in Kenia - sind fatal.

Der Hamburger Arzt Dr. Florian Hugenberg beschäftigt sich seit Jahren mit den Folgen der Kleinwaffengewalt in Afrika. Beim Kongress "Kultur des Friedens" der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs (IPPNW) in Berlin hat er jetzt über seine Arbeit berichtet. Mehr als 40 Experten haben sich dort mit den globalen Bedrohungen des 21. Jahrhunderts auseinandergesetzt.

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Freitag, 19.9.2008

Haben Sie Nachsicht mit uns Utopisten!

Zehn Forderungen an eine neue Weltordnung

"Eine Kultur des Friedens erfordert unseres Erachtens die Globalisierung der Erkenntnis, dass alle auf alle anderen in dieser Welt angewiesen sind, dass es also nur eine gemeinsame Sicherheit geben kann", hieß es im Geleitwort des Verhaltensforschers und Psychologen Horst-Eberhard Richter an den IPPNW-Kongress vom Wochenende in Berlin. Vor diesem Zusammen­schluss der Internationalen Ärzte für die Verhütung eines Atomkrieges hat Daniela Dahn um "Nachsicht für Utopisten gebeten" und ihre zehn Forderungen an eine Neue Weltordnung formuliert, die wir vollständig dokumentieren.

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WDR 3, Resonanzen, 15.9.2008

Kultur des Friedens

Ein Kongress in Berlin

Katharina Mouratidi hat Menschen aus 43 Ländern fotografiert, die sich in der  globalisierungskritischen Bewegung engagieren. Die Bilder sind an Orten zu sehen, zu denen möglichst viele Menschen Zugang haben. In Berlin auf dem Potsdamer Platz, in Amsterdam in der Melkweg Galerie und in Seattle bei einem Musikfestival. Die Fotografin Mouratidi erklärt, welche Idee dahinter steckt: "Die Arbeit im öffentlichen Raum zu zeigen, hat was ganz Besonderes, Faszinierendes, weil man damit den Abgebildeten eine ganz große Öffentlichkeit gibt und deren Statements einen Raum einräumt, den sie normalerweise nicht haben." Dass die Stimmen der einzelnen  engagierten Menschen gehört werden – das war einer der Grundgedanken des Kongresses „Kultur des Friedens“.

WDR 3-Resonanzen als Podcast

Tagesspiegel, 16.09.2008

Teufelskreis der Armut

Warum die Dritte Welt auch eine kranke Welt ist

"Im reichsten Viertel Glasgows werden die Menschen durchschnittlich 82 Jahre alt, im ärmsten nur 54." An diesem Extrembeispiel verdeutlichte Andreas Wulf, medizinischer Projektleiter der Hilfsorganisation "medico international" den Einfluss der sozialen und ökonomischen Verhältnisse auf Gesundheit, Krankheit und Lebenserwartung sogar in wohlhabenden Ländern, von der Dritten Welt zu schweigen.

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Junge Welt, 16.09.2008

Tagung der Ärzte gegen Atomkrieg

Am Wochenende fand in Berlin der dritte IPPNW-Kongreß unter dem Motto »Kultur des Friedens« statt

Entgegen gängiger Propaganda stelle heute nicht der islamische Terrorismus die Hauptursache für neue Kriege dar, konstatierte Angelika Claußen, Vorsitzende der Organisation »Ärzte warnen vor dem Atomkrieg« (IPPNW), am Samstag in Berlin. Sie eröffnete so den dritten IPPNW-Kongreß, der bis Sonntag nachmittag unter dem Motto »Kultur des Friedens« stattfand, und nannte als wahre Kriegsursachen den internationalen Kampf um Ressourcen, die Verarmung großer Bevölkerungsteile durch die bestehende Weltwirtschaftsordnung, den Klimawandel sowie die Weiterverbreitung von Atomwaffen.

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SF Tagesschau, 14.09.2008

Angst lähmt Iraks Kinder

Psychische Krankheiten nehmen zu

In der irakischen Bevölkerung, die seit über einem Vierteljahrhundert unter Kriegen oder kriegsähnlichen Zuständen leidet ist, sind psychische Krankheiten mittlerweile weit verbreitet. Insbesondere bei Kindern werden die seelischen Belastungen durch Gewalt und Alltagsstress immer deutlicher spürbar, erklärte der irakische Kinderarzt und Psychiater Fakhri Khalik in Berlin.

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SF Tagesschau, 14.09.2008

US-Überschwemmungen sind hausgemacht

Meteorologe Grassl warnt vor Klimaveränderung

Die teilweise verheerenden Folgen von Tropenstürmen in den USA sind ein «Trauerspiel» für die grösste Wirtschaftsnation der Welt, die über Jahrzehnte hinweg keine ausreichenden Vorsorgemassnahmen getroffen habe. Mit diesen Worten charakterisiert der Meteorologe Hartmut Grassl die jüngsten Zerstörungen durch die Hurrikane «Gustav» und «Ike» in den US-Bundesstaaten Texas und Louisiana.

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Welt online, 14.09.2008

Dreitägiger Friedenskongress in Berlin zu Ende

Über die aktuellen globalen Bedrohungen haben Klimaforscher und Mediziner auf einem am Sonntag beendeten Kongress der Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) in Berlin diskutiert. Wie der Verband mitteilte, nahmen an dem dreitätigen Treffen rund 50 Referenten teil. Vor 700 Besuchern forderte etwa der ehemalige Leiter des UN-Weltklimaforschungsprogramms, Hartmut Graßl, die Sonnenenergie künftig stärker für die Energiegewinnung zu nutzen. Nur so könne die Abhängigkeit von fossilen Ressourcen verringert werden. Die IPPNW ist ein internationaler Zusammenschluss von Ärzten, der sich vor allem für die Abrüstung atomarer Waffen einsetzt. (dpa/bb)