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Kultur des Friedens

Pressestimmen


"Der IPPNW-Kongress (Internationale Ärzte zur Verhütung des Atomkriegs / Ärzte in Sozialer Verantwortung) am Wochenende in Berlin, bei dem es um Konturen einer Kultur des Friedens ging, schien für Neville Alexander der geeignete Ort, diesen Wunsch vorzutragen. Denn welche Instrumente gibt es, um den Friedenswillen von Völkern durchzusetzen? Welche demokratischen Gremien überwachen hochgerüstete Militärs? Was also ist zu tun, um eine grenzenlos agierende ethische Instanz zu befördern, die global agierendes Kapital mit global anerkannten Maßstäben misst?
Der Kongress begann fast zeitgleich mit jener theaterreifen Inszenierung auf einem US-Flugzeugträger für den obersten Kriegsherrn statt, der - verpackt in die Montur eines Piloten - die Kampfhandlungen im Irak für beendet erklärte."
Regina General im Freitag 20, 9.5.2003

"Wozu einen Kongress zur "Kultur des Friedens" veranstalten, wenn weltweite Demonstrationen und Proteste den Irak-Krieg doch nicht haben verhindern können? Diese Frage beantwortete Horst-Eberhard Richter in der Akademie der Künste in Berlin mit einem Vergleich: Wie der Brandschutz verstärkt werden müsse, wenn ein Feuer ausgebrochen sei, so müsse auf einen Krieg intensivierte Friedensarbeit folgen, forderte der Frankfurter Psychoanalytiker auf der Eröffnungsveranstaltung zum diesjährigen IPPNW-Kongress in Berlin."
Karin Nungesser in der Ärzte-Zeitung, 5.5.2003

"1000 Leute im Saal, und alle sind einer Meinung: Das gibt es wohl nur bei der Friedensbewegung. Dass der Krieg im Irak noch lange nicht zu Ende ist und dass man ihn auch im Nachhinein nicht rechtfertigen kann, ist Konsens beim dreitägigen Kongress "Kultur des Friedens" in Berlins Akademie der Künste und der Technischen Universität."
Claudia Keller im Tagesspiegel, 3.5.2003

"Wir müssen uns klar sein, was die gegenwärtige US-Strategie bedeutet", mahnte Gret Haller, ehemalige OSZE - Menschenrechtsbeauftragte in Bosnien und ehemalige Schweizer Parlamentspräsidentin, bei einem Kongress der deutschen Sektion der "Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges" (IPPNW) am Wochenende in Berlin. "Hier wird das Recht durch die Moral ersetzt."
Eric Chauvistre in der taz, 5.5.2003

"Echter Friede ist nur möglich, wenn dem politischen Handeln die Erkenntnis des Aufeinander-Angewiesenseins in der Weltgemeinschaft zu Grunde liegt. Die vermessene Politik der US-Amerikaner diene deshalb nicht der Friedlichkeit, ..." schickt die Frankfurter Rundschau dem Abdruck der Eröffnungsrede von Horst-Eberhard Richter am 2.5.2003 voraus.

"Schärfste Kritik internationaler Experten am Irak-Krieg ist beim Kongress der kritischen Ärzte-Organisation IPPNW laut geworden. Nachdrücklich warnten sie vor der Gefahr einer fortschreitenden Militarisierung der internationalen Beziehungen als Folge des Kriegs."
Corinna Emundts in der Frankfurter Rundschau, 3.5.2003

"Einen von der Ärzteorganisation IPPNW veranstalteten Kongress in Berlin nutzten eintausend Teilnehmer zur Standortbestimmung. Dabei ging es auch um eine Bilanz der Proteste gegen den Irak-Krieg und um die Frage, wie sich die Friedensbewegung besser organisieren kann."
Andreas Schug im Neuen Deutschland, 5.5.2003

"Um gegen den militärischen und neoliberalen Zeitgeist aufzustehen, die weltpolitische Lage zu erörtern und um neue gemeinsame Anläufe zu koordinieren, fand von 1. - 4. Mai in Berlin der Kongress "Kultur des Friedens" statt. Eingeladen haben die "Internationalen ÄrztInnen gegen Krieg und Atomgefahren" (IPPNW), die 1985 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurden. Dieser Kongress zählt neben dem traditionellen jährlich stattfindenden Kasseler Friedensratschlag zu den wichtigsten Treffpunkten kriegskritischer politischer AktivistInnen, JournalistInnen und politischen EntscheidungsträgerInnen."
Thomas Roithner in der Wiener Zeitung, Erschienen am: 02.06.2003