KULTUR DES FRIEDENS

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Wednesday, 23. October 2019

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IPPNW Presseinformation, 03.09.2008

Jazzorchester Prokopätz am 13. September in der Berliner Urania

Öffentliches Benefizkonzert im Rahmen des Kongresses „Kultur des Friedens“

Das Jazzorchester Prokopätz spielt am 13. September um 20 Uhr in der Urania in Berlin. Das öffentliche Benefizkonzert findet im Rahmen des internationalen Kongresses "Kultur des Friedens" der Ärzteorganisation IPPNW statt.

Der Auftritt von PROKOPÄTZ in der Urania trägt den Titel "Zwischen Brecht und Jazz: Lasst Euch nicht verführen". Als Gastsolistin wird die Sängerin und Schauspielerin Gina Pietsch auftreten. Die profilierte Brecht-Interpretin wird an dem Abend Songs von Brecht in der Vertonung von Eisler, Weill und Zerbe vortragen.

Auch Jazzliebhaber, die nicht den Kongress besuchen, sind herzlich eingeladen. Karten für das Konzert sind direkt an der Abendkasse der Urania erhältlich und kosten 10 Euro. Die Einnahmen aus dem Konzert kommen der internationalen IPPNW-Kampagne gegen Kleinwaffengewalt "Aiming for Prevention" zugute.

Das Jazzorchester PROKOPÄTZ ist eine unangepasste Big Band-Besetzung und seit über zehn Jahren fester Bestandteil der Berliner Jazzszene. PROKOPÄTZ setzt mit seinem ständig wachsenden Repertoire auf musikalische Brüche: Rock, Swing und Funk sind darin genauso enthalten wie komplizierte Rhythmik, gesungener und gesprochener Text, Marsch, Walzer und freie Improvisationen. Die von Hannes Zerbe arrangierten Kompositionen stammen von Weill und Eisler bis zu Breuker und Zerbe.
 
Der dritte Kongress "Kultur des Friedens" der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs (IPPNW)  findet vom 12. bis 14. September 2008 in der Urania statt. Über 50 ExpertInnen, u. a. der Friedensforscher Johan Galtung, der Sozialphilosoph Oskar Negt, die Politikerin Rita Süssmuth und die Schriftstellerin Daniela Dahn, werden zusammen mit den TeilnehmerInnen diskutieren, wie eine andere Globalisierung aussehen und wie ein neues Denken als Voraussetzung für eine Kultur des Friedens entstehen kann. Ausgangspunkte sind vier globale Bedrohungen, denen wir gegenüberstehen: Klimawandel, Kampf um Ressourcen, globale Militarisierung und Marginalisierung der "Weltmehrheit".
 
Das Jazzorchester PROKOPÄTZ spielt zugunsten der Kampagne "Aiming for Prevention" gegen Gewalt durch Kleinwaffen. Kleinwaffen, also Maschinen- und Schnellfeuergewehre, Maschinenpistolen usw. verursachen die meisten Kriegstoten weltweit. Zwei von drei Kriegsopfern sterben durch Gewehrkugeln - überwiegend in Ländern des globalen Südens. Die internationale IPPNW-Kampagne "Aiming for Prevention" hat das Ziel, Kleinwaffengewalt vorzubeugen und die drastischen Folgen von Kleinwaffengewalt für Gesundheitsversorgung, Entwicklung und den Frieden in den betroffenen Ländern zu verringern. Auf dem Kongress wird der kenianische Arzt Dr. Walter Odhiambo einen Workshop zu den Folgen der Kleinwaffengewalt in seinem Land halten.
 
Pressekontakt: Sven Hessmann, Tel.: 030 - 69 80 74 14, 0176 9623 8656 E-Mail: hessmann[at]ippnw.de
www.kultur-des-friedens.de
www.prokopaetz.de
Kampagne "Aiming for Prevention":
www.ippnw.org/Programs/AFP/index.html

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