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IPPNW-Kongress gibt Signale für eine solidarische Zukunft

Viele Themen, viele Impulse - aber auch Proteste gegen Reiseverbote

Sehr geehrte Besucherinnen, liebe Besucher des Kongresses „Kultur des Friedens“, wir schauen zurück auf drei bewegte Kongresstage voller spannender Vorträge, Diskussionen und persönlichen Begegnungen. An dieser Stelle wollen wir allen ReferentInnen und Gästen herzlich danken, dass Sie zum Gelingen des Kongresses beigetragen haben.

In den folgenden Tagen werden wir versuchen, den Kongress auf diesen Webseiten möglichst umfassend zu dokumentieren. Sie finden dies unter der Rubrik „Dokumentation“.

Im Namen der Kampagne „Aiming for Prevention“ danken wir allen Spendern. Auf dem mitreißenden Konzertabend mit dem Jazzorchester Prokopätz und der Brechtsängerin Gina Pietsch konnten rund 1.000 Euro für die Prävention von Kleinwaffengewalt gesammelt werden.

Sicherlich war nicht alles perfekt. Zwischen den kompakten Vorträgen wäre ein bisschen mehr Zeit für Kaffeepausen und persönliche Begegnungen und ein strikteres Zeitmanagement wünschenswert gewesen. Wir danken den BesucherInnen, die uns diese wichtigen Rückmeldungen gaben.

Aber auf einiges hatten wir keinen Einfluss: Noch immer sind wir empört, dass die israelischen Behörden unsere Kongressreferenten Dr. Eyad Rajab El Sarraj und Dr. Achmad Abu Tawahina die Ausreise aus Gaza verweigerten. Israel vergab damit die Chance, dass zwei auf Ausgleich und Versöhnung bedachte Palästinenser im Ausland für Lösungsansätze des Konfliktes zwischen Palästina und Israel werben. Außerdem trauern wir um Dan Bar-On, auf dessen Vortrag wir und viele andere sich schon lange gefreut hatten.

Wie oft kommt man tief erfüllt von Kongressen wie diesem und wundert sich, wie schnell der Alltag wieder einsetzt. Lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass die Botschaften nicht verhallen. Lassen Sie uns soviel wie möglich hinaus in die Welt tragen – für eine solidarische Zukunft weltweit.

Ihr Kongressteam